-seelenvolk-er-
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Die Jugend ist die Sehnsucht der Alten,

denn sie beinhaltet Wachstum, Kreativität und ständig wandelbares Leben!

 

"Jugend-Coaching, was ist das für ein Schwach-Sinn? Wie bescheuert.

Soll ich jetzt zu so einem Psychoknaller gehen? Warum? Geh Du doch selbst!"

So kann der Jugendliche reagieren, wenn Mutter oder Vater aussprechen, dass sie überfordert sind und Unterstützung in Anspruch nehmen möchten.

 

"Mein Kind, dieser Jugendliche, pubertäre, überdrehte, peinliche Mensch.

Wie kann ich mich schützen vor dieser Pubertät?"

(Vielleicht denkt der Jugendliche: "Diese peinliche Mutter, dieser "Schlappschwanz" von Vater, diese peinlichen Menschen. Wie kann ich mich vor diesen Eltern schützen?")


Welche Gefühle hast Du in Bezug zu Deinem "jugendlichen" Kind?

Was stimmt mit ihm scheinbar nicht?

Hat er Angst vor der Schule, vor dem Vater, vor Kindern, vor...?

Hat er die richtigen Freunde,  ist er Verhaltensauffällig, hat er ADHS, ....?

Wir, die Eltern, haben uns getrennt, aber damit muss er klar kommen!

Er soll machen, was ich will. Er soll auf mich hören. Er soll sich einfügen.

 

Aussprüche wie: "So lange Du Deine Füße unter meinen Tisch streckst und ich für Dich bezahlen muss, hast Du gefälligst zu tun und zu lassen, was ich für richtig halte" können vermieden werden.

(Mensch beachte: Du hast Deine Kinder gezeugt und wolltest diese in Dein Leben integrieren.)

 

Die Eltern wissen das alles, sind aber sehr oft überfordert.

 

Ist Dir bewusst, wie tief Dir Deine unbearbeitete Kindheit im Nacken steckt?

Ist Dir bewusst, wie tief Du Glaubenssätze Deiner in der Kindheit wahrgenommenen Aussprüche Deiner "Nächsten"  verinnerlicht hast?

 

Wie kann ich unserem jugendlichen Kind Unterstützung schenken?

Muss ich ihm überhaupt helfen?

 

Wir dürfen sie unvoreingenommen lieben.

Wir dürfen sie so lassen, wie sie sind.

Wir dürfen ihnen aber Lasten abnehmen, die unsere Lasten sind.

Indem wir ihnen mehr Verständnis offenbaren, indem wir ihnen Möglichkeiten bieten, mit der Angst, der Schuld, der Last, dem Druck, dem Stress, den Konflikten, dem Leben als solches, besser umzugehen und das Leben mit Liebe annehmen.

Wir dürfen ihnen Geborgenheit und immer wieder das Vertrauen schenken, dass wir zu ihnen stehen, ihnen beistehen, ihnen immer wieder aufzeigen:

"Du gehörst zu mir, zu uns - egal, was Du durchmachen musst...

Ich helfe Dir stark zu werden. Ich liebe Dich so, wie Du bist".

 

Wir können uns aber auch schützen!

Dazu darfst Du  erkennen, dass Du, die in Deiner Kindheit verfestigten Ängste, u.s.w. auf Deine Kinder überträgst, wie sie auch Dir übertragen wurden.

Unsere Kinder, deren Jugend, ist ein Eintauchen in unsere Geschichte, in unsere Jugend, in die wir abtauchen, uns zurückgesetzt fühlen und unser guter Verstand will uns und den Jugendlichen schützen vor Erfahrungen, die wir gemacht haben und noch immer in unserem Geiste und Herzen herumschwirren.

"Das was ich mitgemacht habe, soll er/sie nicht mitmachen!"

Wir wollen unsere Kinder schützen.

 

Ist das unsere Aufgabe?

 

Der jugendliche Entwicklungsweg ist so wertvoll, so wichtig, so erfrischend und voller LEBEN!

Er ist ein Geschenk und wir dürfen ihn erneut, nunmehr bewusster miterleben. 

Schenk der Jugend lange Leinen, aber eine stabile Kutsche und starke Pferde (Eltern).

Liebe DEIN Kind.